Individuelles Hörtraining

Anwendungsbereiche

 

Hören

Tinnitus

 Zentralefehlörigkeit/Schwerhörigkeit

Posttraumatische Hörstörungen

Hyperakusis

 Auditive Wahrnehmungs-  und Verarbeitungsstörung (AVWS)

 

Aufmerksamkeit

Konzentrationsfähigkeit

ADS • ADHS

 

Sprechen

Verzögerter Spracherwerb

Eingeschränktes Sprachverständnis

Schwierigkeiten in der Satzbildung

Störungen des Redeflusses

 

Lesen und Schreiben

Lese- Rechtschreibstörung LRS

Legasthenie

 

Methode

 

Die Grundlage für das Hörtraining ist eine von Holger Raddatz (in Kooperation mit Fachleuten verschiedener Therapieformen) eigens für diesen Zweck entwickelte Sammlung von instrumentaler Musik, Gesang, Sprache und Geräuschen.

Für jede betroffene Person wird daraus eine ihrer Problematik entsprechende Auswahl zusammengestellt. Im Rahmen einer Untersuchung werden verschiedene Tests zur Beurteilung der Hörfähigkeit durchgeführt. Auf Basis der gewonnenen Ergebnisse wird für jeden Anwender eine genau auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Trainings-CD produziert.

Die CD wird zuhause mehrmals pro Woche für jeweils

10-20 Minuten über einen handelsüblichen Kopfhörer gehört. Nach 6-12 Wochen erfolgt eine weitere Testung bei der Therapeutin bzw. beim Therapeuten. Danach wird eine auf die aktuelle Situation angepasste Stimulations-CD erstellt. Insgesamt besteht das Training

aus 3-5 dieser Durchläufe.

 

MÖGLICHE HINWEISE AUF AUDITIVE PROBLEME

 

• Probleme, in einer Menschengruppe einem Gespräch zu folgen

• verminderte Wahrnehmung hoher Töne

• Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen

• Ohrgeräusche

 

• Verwechslung ähnlich klingender Laute und Wörter

• Verwechslung oder Verdrehung von Buchstaben

• Probleme bei der Rechtschreibung

• geringes Leseverständnis

 

• geringe Stimmdynamik (in Bezug auf laut-leise / hoch-tief)

• später Spracherwerb

• Sprech - Unflüssigkeiten

• mangelndes Melodiegefühl

 

• Ablenkbarkeit

• verkürzte Konzentrationsspanne

• Probleme mit der Aufmerksamkeit

 

Mögliche Ursachen für Beeinträchtigungen der Hörverarbeitung

•  häufige Mittelohrentzündungen oder -ergüsse in der Kindheit

•  organisch bedingte Hörstörungen

•  akustische Über- oder Unterstimulation

•  (häufiger oder längerer Aufenthalt in akustisch ungünstigen Umgebungen)

•  allgemeine Entwicklungsverzögerung

•  mangelndes verbal-auditives Lernangebot im Kindesalter

•  Erkrankungen und Störungen des Mittel- oder Innenohres

 

Ziele

Das Ziel des Hörtrainings besteht in der Linderung oder Befreiung von Beeinträchtigungen für die Betroffenen.

Der Weg dorthin führt über:

•  Optimierung der Hörfähigkeit

•  Ausgleich der zentralen Hörverarbeitung

•  Schulung der Wahrnehmung aller vom Ohr weitergeleiteten Frequenzen

•  Stärkung des Zusammenspiels beider Gehirnhälften (Lateralität)

•  Förderung von Entspannung und Ausgeglichenheit

•  Schulung spezifischer Sprachlaute

 

...UND ÜBER DAS HÖREN HINAUS

Für Menschen mit einer Störung in der zentralen Hörverarbeitung bedeutet der eigentlich selbst- verständliche Prozess des (Zu-)Hörens eine große Anstrengung. Gleiches gilt für Menschen mit einer unzureichend ausgeprägten Lateralität. Sie müssen ständig einen gewissen Teil ihrer Energie aufwenden, um die Folgen dieser Defizite zu kompensieren.

Die dadurch gebundene Aufmerksamkeit kann wieder freigesetzt werden, wenn ein Ausgleich des Hörens erreicht wird. Der mit der Kompensation verbundene Stress kann abgebaut, Konzentration und Aufmerksamkeit können gesteigert werden.

 

 

Befreundete Seiten:

www.inpleno.at - www.benaudira.de - www.pnr.co.at - www.iedv.at - www.sos-zelenka.at

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